Soziales Lernen

Gewaltprävention – Gemeinsam gegen Gewalt!

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung schwieriger Situationen in vielen Lebenslagen – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule – indem wir gewaltfreie Wege und Handlungsweisen aufzeigen bzw. gemeinsam mit ihnen erarbeiten.

Unsere Ziele sind u. a.:

  • Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit
  • Erwerb von Strategien zur Konfliktbewältigung
  • Förderung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins

Neben der täglichen Arbeit im Unterricht und auf dem Pausenhof engagieren wir uns regelmäßig durch zusätzliche Projekte.

„Faustlos“ in der Grundschule

Zur Gewaltprävention wird in den Klassen 1 bis 4 das Programm „Faustlos“ durchgeführt. Anhand von Situationsbildern und damit verbundenen Gesprächen werden in jeder Klassenstufe Lektionen aus den Einheiten „Empathietraining“, „Impulskontrolle“ und „Umgang mit Ärger und Wut“ behandelt.

Klassenrat

Der Klassenrat ist das gemeinsame Gremium einer Klasse. In den wöchentlichen Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden die Schülerinnen und Schüler über selbstgewählte Themen: über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten.

Hierdurch können Kinder von klein an üben, demokratisch zu handeln.

Der Klassenrat befähigt Kinder und Jugendliche dazu, Ihre Meinung in einer wertschätzenden und demokratischen Art und Weise zu äußern. Das ist gut für die Atmosphäre in der Klasse und das ist gut für die Schülerinnen und Schüler.

Motto des Monats

Unter dem „Motto des Monats“ steht ein ausgewählter Aspekt im respektvollen Umgang miteinander für die Dauer eines Monats im besonderen Fokus. So soll der Leitgedanke der Kurpfalzschule „Unsere Schule legt Wert auf einen Umgang, der durch gegenseitige Wertschätzung gekennzeichnet ist.“ vertieft und geübt werden. Schilder mit dem „Motto des Monats“ finden sich in allen Klassenräumen und im Schulgebäude und werden regelmäßig ausgetauscht.

Pausenscouts

In einer Arbeitsgemeinschaft werden Drittklässler vom Schulsozialarbeiter zu Pausenscouts geschult und ausgebildet. In der vierten Klasse startet dann der Dienst während der Hofpausen. Die Pausenscouts sind zwischen all den Kindern auf dem Schulhof durch ihre grünen Westen gut zu erkennen.

Schüler*innen der 4. Klassenstufen übernehmen die Aufgabe des Pausenscouts für jüngere Mitschüler*innen. Sie sind weder Richter, noch Hilfssheriffs oder Lehrerersatz. Sondern sie bieten als Scouts dort Hilfe an, wo Streit entsteht, Lachen und Spaßkämpfe eben kein Spaß mehr sind, sowie Regeln verletzt werden.

Zu ihren Aufgaben gehört es, den Kontakt zu ihren jüngeren Mitschüler*innen zu suchen, Streitigkeiten zu klären und zu vermitteln, wo unterschiedliche Interessen bestehen.

Dem Einsatz als Pausen-Scout geht eine intensive Schulung voraus. Hierbei lernen die Schüler*innen – unter anderem – Konflikte frühzeitig wahrzunehmen, fremde Konflikte besser zu verstehen, Sichtweisen und Perspektiven zu wechseln, Konfliktentwicklungen einzuschätzen, sowie in Konfliktsituationen rational handeln zu können.

Im Rollenspiel werden zum Abschluss des Trainings mögliche Konfliktsituationen durchgespielt und danach gemeinsam analysiert.

Schüler*innen übernehmen gerne Verantwortung – somit zielt dieses Projekt insbesondere auf die Stärkung der Verantwortung. Aber auch Sozialkompetenz und Kommunikation gehören zu den Feldern, in denen sich die Schüler*innen hierbei einbringen und ihre Fähigkeit erweitern sollen. Durch ihren Einsatz für Andere erfahren die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, auf sich selbst und ihre Leistung stolz zu sein. Das Gefühl “Ich werde gebraucht und anerkannt” sowie die Akzeptanz durch die Mitschüler*innen, aber auch der Lehrerschaft, stärken ihr Selbstwertgefühl.