Fridays for future

…auch bei uns an der Kurpfalzschule Dossenheim, wobei wir es in „wednesday for future“ umbenennen müssten. Denn am Mittwoch, den 17.07.2019, präsentierten vier Viertklässlerinnen ihre Ausarbeitungen zum Thema Klimawandel und Massentierhaltung in einer vollen Aula. Alle Kinder der Kurpfalzschule und Lehrer hatten sich an diesem Tag um 8:00 Uhr in der Aula versammelt, um der Präsentation zu lauschen. Hierbei gab es nicht nur akustische Informationen , sondern die vier Mädchen hatten eine Powerpointpräsentation, Einspielfilme und einige Experimente vorbereitet und dies dem Publikum nähergebracht und damit ihren Einsatz für den Umweltschutz demonstriert. Schnell schwappte diese Energie auf die versammelte Schülerschaft über. Von leiser Betroffenheit bis hin zu lautstarker Empörung war in dieser reichlichen dreiviertel Stunde alles im Raum zu spüren und zu hören. Aber dies ist auch nicht verwunderlich, denn im Zusammenhang mit dem Klimawandel zeigten die vier Mädchen in einem eindeutigen Experiment mit einer Glasschüssel, einer Insel mit Baum, heißem Wasser und vielen Eiswürfeln, wie die Erderwärmung unsere Umwelt zum Negativen verändert. Deutlich konnten die Schüler nach einiger Zeit sehen, wie durch Erwärmung das Eis schmolz, der Wasserspiegel in der Glasschüssel deutlich stieg und die Insel gnadenlos überschwemmte. Stille Betroffenheit und Wortlosigkeit schwebten im Raum.

Ganz anders, als es um das Thema der Massentierhaltung ging. Da wurden während des Vortrags immer wieder Stimmen aus dem Publikum laut: „Das ist ja schrecklich!“, „Fürchterlich!“, „Grauenhaft!“ und vieles andere mehr. Aber es verwundert auch nicht.

Unter anderem zeigten die Schülerinnen in einem Experiment auf, wie sich Tiere in der Massentierhaltung fühlen. So baten sie 7 Schüler der ersten Klasse auf einem ausgebreiteten Tuch von einem reichlichen Quadratmeter zu versammeln (Bio-Stufe). Das war schon eng, aber bei der Massentierhaltung mussten sich 18 Erstklässler das Tuch teilen und das war schier unmöglich. Die Kinder schafften den Transfer ohne Probleme und waren sich einig: So etwas darf auch keinem Tier angetan werden!!! Aber wie sieht das in der Realität aus?!?

Mit ihrem Vortrag haben die Mädchen die gesamte Schülerschaft berührt und sensibilisiert.

Aber können auch Grundschüler schon etwas tun, um den Klimawandel und die Zustände der Massentierhaltung aufzuhalten? Die deutliche Aussage war: „JA!

Spart Strom und Wasser! Das gelingt auch schon den Kleinsten. Esst weniger Fleisch und wenn ihr es esst, achtet darauf, dass es Biofleisch ist oder dass das Tierschutzlabel aufgedruckt ist. Redet mit euren Eltern darüber!

Wenn viele (kleine) Menschen viele kleine Dinge tun, dann passiert etwas!“

Liebe Clara, liebe Theresa, liebe Anne, liebe Romy, vielen Dank für euer Engagement und euren sehr gelungenen Denkanstoß!!!